Derweil in Deutschland die Saison noch läuft und die Sommerferien den Wunsch auf weite Strecken wachsen lassen, laufen die Vorbereitungen für die nächste Saison in Pokweni an. Da werden Container vorbereitet, Transport-Carnets beantragt, Flugzeuge überprüft, damit dann im September das Verpacken ohne Probleme vonstatten gehen kann.
Für kurz Entschlossene sind noch einige Plätze frei.
Am Wochenende wurden die Flugzeuge aus den Containern gepackt. Alles ist heile und wohlbehalten, allerdings etwas "versandet", in Deutschland angekommen. |
Es gibt noch einige Fotos von den letzten Wochen.
Die Flugzeuge sind schon wieder in den Containern und warten auf die Abholung. Und damit geht eine hervorragende Saison in Pokweni zu Ende. Leider...
Aber die ersten Vorbereitung zur neuen Saison sind bereits angelaufen.
In Kürze folgt eine kurze Übersicht der fliegerischen Ergebnisse.
Nach einigen recht schwierigen Tagen mit sehr niedriger Basis war der Tag heute wieder sehr brauchbar. Die Basis stieg etwas an und die Thermik war verlässlicher als an den letzten Tagen. Drei Tausender wurden heute geflogen. Und Edgar flog heute mit 855 km seine bisher größte Strecke.
Für die nächsten Tage gibt es aber dann wieder etwas mehr Feuchtigkeit.
Die starke Schauerneigung geht ganz allmählich zurück und so zeigte sich heute früh ein Bilderbuchhimmel mit Cumuli. Und so machten sich alle wieder auf den Weg. Am Ende gab es sogar ein Tausender und rundum wieder zufriedene Gesichter.
Heute morgen sind eine ganze Reihe neuer Gäste auf Pokweni eingetroffen. Einerseits sehr begeistert aufgenommen, andererseits ziemlich skeptisch... |
In diesem Jahr konnte Silvester weniger durch fliegerische Höchstleistungen hervortreten (höchst labile Luftmassen aus dem NO Afrikas führten zu heftigen Überentwicklungen). Ein paar Piloten machten sich aber dennoch auf.
Das Lamm auf dem Grill (braai) erfuhr dafür schon am Nachmittag höchste Aufmerksamkeit in gemütlicher Runde.
(s. Foto-Ordner "Silvester")
Das reichliche Abendessen mit dem Lammbraten wurde abgelöst durch eine kurze Fernseheinlage: Aus deutschen Landen wurde "Dinner for one" importiert.
Zum Jahreswechsel ging es dann zu einem Glas Sekt und Wunderkerzen auf die Düne.
Beim Briefing erhielt Axel Nuss, der neben vielen anderen Dingen für die Meteorologie zuständig ist, einen Hammer überreicht. Für das Wetter. Offen blieb, ob das viele Hammerwetter dieser Saison gemeint war, dass ziemlich gut vorhergesagt wurde (auch die Daten von pc-met ergaben dabei ein sehr verlässliches Bild), oder der Wunsch noch mehr gutes Thermikwetter zu bekommen, weil in den letzten Tagen der Anfang recht spät war und dann noch eine große Strecke im Blauen zurückgelegt werden musste. |
Der erste Feiertag zeigte sich zunächst ziemlich bedeckt, was einigen Piloten durchaus entgegen kam. Erst gegen Nachmittag lockerte die Abdeckung auf. Da startete die BV (der Nimbus) dann zu einem ganz besonderen Flug. Kein riesiger Streckenflug, aber ein Flug mit ganz besonderen Licht- und Farbeindrücken (s. Foto-Ordner "Weihnachtsflug").
Gestern an Heiligabend musste leider auf den schon traditionsmäßigen Puter verzichtet werden, weil der noch irgendwo in Namibia unterwegs war... Stattdessen gab es eine mindestens ebenso schmackhafte Lammkeule.
Vorher wurden ein paar Weihnachtslieder gesungen auf Nama, Ovamba und auch auf Deutsch.
Die letzten hielten bis lange in die Nacht aus. Angesichts der morgendlichen Abdeckung war das wohl nicht so verkehrt.
(Bilder s. "Weihnachten 09")
Gestern flogen Jochen H. ud Olivier R. das 50. Tausender dieser Saison. Abends wurde dies mit Sekt gefeiert. |
Die letzten Tage sind durchweg überdurchshcnittlich gut gewesen. Gestern haben von elf Piloten zehn über 1000 km geflogen. Dreimal waren es sogar mehr als 1200 km. Die kleinste Strecke waren 970 km, aber auch da nur ein zufriedenes Gesicht, weil Katharina M. damit ihre bisher größte Strecke geflogen hat. |
Bei elf Flügen vollendeten 9 Piloten Flüge von mehr als 1000 km. Walter B. sogar mehr als 1200 km.
Heute morgen wurde es ziemlich hektisch. Z.T. schon beim Frühstück zeigte sich das typische Segelfliegerphänomen, wenn gutes Segelflugwetter mit einer führen Startmöglichkeit angekündigt wird. So waren denn auch alle schon um 10.00 Uhr am Flugplatz und die ersten starteten gegen halb elf. Die Konvergenz an der Abrisskante stand allerdings nur im Blauen und verlangte den dort fliegenden Piloten einiges ab. Ansonsten ging es im Nordosten absolut super.
Aber insgesamt waren alle Teams zufrieden.
Die letzten Tage zeigten sehr unterschiedliches Wetter. Einmal Tage mit heftiger Wolkenbildung, die in der ersten Tageshälfte noch gut nutzbar waren, aber dann zu Überentwicklungen führten. Am 7. 12. lief sogar die Pfanne voll (s. Fotos "Romantik pur"). Auf der anderen Seite dann wieder relativ wenig Wolken, so dass weite Strecken in den Osten bzw. Nordosten geflogen werden musste. Das machte dann bisweilen die Rückflüge durch den starken Westwind recht schwierig und zwang einige noch auf den letzten Kilometern den Motor zu ziehen.
In diesem Jahr gibt es wieder eine große Internationalität unter den Gästen (Deutsche, Österreicher, Schweizer, Polen, Slowenen, Niederländer, Franzosen und jetzt auch eine Chinesin). Das macht eine große Bereicherung aus.
Seit dem 18.11.09 immer wieder sehr gutes Wetter und schöne große Flüge. Die Stimmung am Platz ist gut. Bisweilen waren einige Tage mit reiner Blauthermik dazwischen, aber nur an einem Tag ging niemand in die Luft.
Mit 11 Tausendern war der 22.11. der bisher beste Tag der Saison. Walter B. flog das 3. Tausender in Folge. Diesmal war die Abrisskante Ort des Geschehens. Bis hinunter nach Aus reichten die Strecken. Im Süden gab es eine Tendenz zur Überentwicklung, aber das entwickelte sich nur rein lokal. |