Inzwischen ist in Pokweni wieder Ruhe eingekehrt. Eine phänomenale Saison mit mehr als 460 Flügen ging zu Ende. Alle Flugzeuge sind im Container und warten in Walvisbei auf die Rückreise. |
Nach den Regenfällen der letzten Tage gibt es schon heute das erste Grün auf der Pfanne und überall sprießen neue Triebe an Sträuchern und Bäumen. |
Der Wetterbericht am Morgen ließ keine große Hoffnung aufkommen. Trotzdem starteten zwei Segelflugzeuge zu einem zwar kurzen, aber doch schönen Flug (ca. 2 Stunden dauerte das ganze). Nach einem kurzen Weg in den Osten sah man schon von weitem Schauer stehen. Und anschließend glänzte die Pfanne von Pokweni sehr verdächtig. So musste auf der Sandpiste gelandet werden. Die Pfanne war tatsächlich voll Wasser - das erste Mal in dieser so phänomenalen Saison. |
Mit einem Rekord endete der Tag gestern: 90 Flüge über 1000 km - das ist noch nie dagewesen. Insgesamt scheint die Saison recht phänomenal zu sein. So gut wie kein Regen in den letzten Monaten (der letzte richtige Regen war im April). So konnten sich immer wieder sehr gute Wetterlagen für die Segelflieger entwickeln. |
Ein ganz besonderes Schauspiel zeigte sich heute Nachmittag: über 20 Minuten stand ein dust devil von außergewöhnlichen Ausmaßen über der Pfanne von Pokweni. In wechselnden Formationen (vom dicken Schlauch zum Pilz) war er aus über 80 km Entfernung zu sehen. |
Derweil die einen wieder auf Kilometerjagd waren, heute hauptsächlich Richtung Nordosten und dann nach Süden, bereiteten die anderen das Abendessen vor. Ein gegrilltes Lamm braucht halt seine Zeit... |
Michael Sommer, dreifacher Weltmeister, verbrachte einen Kurzurlaub in Pokweni. Er machte 4 Flüge mit der EB 28, jeder über 1100 Kilometer. Die Krönung war der Flug heute mit 1250 km und einem entsprechenden FAI-Dreieck. |
... und viele gute Flüge wünscht das Team von Pokweni allen Gästen, Freunden und Daheimgebliebenen.
Es gab in den letzten Tagen sehr gute Flugmöglichkeiten an der Abrisskante. Allerdings nicht immer ohne Schauer. So kam es zu dem Problem durch eine absolut tote Luftmasse von ca. 60-70 km zu gleiten und dies wurde einem Team zum Verhängnis: Sie mussten eine Außenlandung machen, weil der Motor nicht richtig lief. So verbrachten sie eine Nacht im Flugzeug und wurden am nächsten Tag bei bestem Wetter (s. Wolken!) zurückgeholt. Dies gestaltete sich recht schwierig, weil der Anfahrtweg recht uneben war (2 h von der Straße zum Landefeld). Insgesamt 14 Stunden und 640 km und eine lange Diskussion mit einer Straßenkontrolle. (s. Fotos "Außenlandung") |
Eine recht starke Kaltfront führte zu sehr intensiver Blauthermik. |
Einige etwas labilere Tage, die auch eine für Namibia seltene Landregenphase brachten, sind inzwischen wieder durch wesentlich besser nutzbares Segelflugwetter abgelöst worden. |
Die letzten Novembertage und die ersten Dezembertage brachten ein absolut grandioses Afrika-Wetter. Ganz viele Flüge mit mehr als 1000 km und etliche andere größere Flüge gab es. Guy schafft bei seinem ersten Flug mit der EB 29 gleich mehr als 1200 km und war von dem Flieger absolut angetan. Insgesamt sind es in dieser Saison schon 28 flüge über 1000 km.
Jetzt hat es einen Wetterumschwung gegeben und feuchte Luft bestimmt die Situation. Da sind vorsichtig nur kleine Flüge möglich. Mitunter endet das in einem Schauer bzw. im Sandsturm. Aber alle sind wieder heile am Boden. Und trotzdem kommen noch einige Strecken zustande.
In den letzten Tagen war das Wetter recht gut und so wurden etliche 1000er zusammengeflogen. Aber auch die kleinen Erfolge zählen: so flog Siegfried K. sein erstes 500er Dreieck mit der DG 400 und berichtete am Morgen beim Briefing über seinen Flug. |
Die letzten beiden Tagen brachten in Pokweni die ersten Flüge über mehr als 1000 km. |
Das Oryx-Steak war eine dermaßene Delikatesse, dass Jos noch eine zweite Lage auf den Grill legen musste (braai). Da kommt kein Kalbs-Steak dran! |
Blauthermik mit allen Höhen und Tiefen (7.11.11) |
Bei eher schwierigem Wetter und zunächst recht niedriger Basis fand der erste Flug in Pokweni statt.
Die ersten Flugzeuge sind bereits aufgerüstet und warten auf die Piloten, die dann so nach und nach eintrudeln werden.
Inzwischen sind die Container in Walvisbai angekommen. Jetzt kommt noch der Straßen-Transport nach Pokweni und dann steht dr neuen Saison nichts mehr im Wege.
Es gab im südlichen Afrika bereits einige ziemlich gute Tage. In Südafrika wurde sogar bereits ein 1000er geflogen. Na, dann nichts wie ran!
In einer Rekordzeit von nur zwei Tagen wurden die beiden Pokweni-Container verpackt. Jetzt wird noch einmal alles überprüft, bervor es auf die große Reise geht. |
Nachdem es in den letzten Wochen recht viel geregnet hat und einige Flüsse inzwischen durchgehend Wasser führen, sieht die Landschaft rund um die Farm von Pokweni vollkommen anders aus: ganz grün. Die Dünen sind kaum mehr zu bemerken. |
Nachdem die beiden Container in der vergangenen Woche in Hamburg angelangt waren, standen sie am Wochenende wieder in Hodenhagen und der Hof füllte sich mit Anhängern. Zügig wurde alles ausgeladen. Alles ist heile geblieben und Axel Nuss ist froh, dass das so gut gelaufen ist. Schon am Samstagmittag waren alle wieder auf dem Heimweg und jetzt geht es an die Grundreinigung der Flugzeuge. Der rote Schimmer (vom Kalahari-Sand) muss überall beseitigt werden. |
Inzwischen sind die Flugzeuge wieder in den Containern und warten auf den Transport nach Walvisbai. |
Eigentlich klingt die Saison so ganz allmählich aus: Beim Essen sind nur noch zwei Tische (statt der sonst vier) belegt, etliche Flugzeuge sind schon auseinander genommen und in die Container gewandert, aber das Wetter ist (trotz zeitwelig recht schlechter Aussichten) immer noch prachtvoll. So konnte heute noch mal ein Tausender im Wesentlichen an der Abrisskante geflogen werden. Damit müsste fast die Zahl vom letzten Jahr erreicht sein. Jedenfalls sind es schon weit über 60.
Ein richtig guter Tag! |
Nach den sehr feuchten Tagen der letzten Woche wurde es gestern endlich wieder gut. Kumulanten, die nicht über alle Grenzen wuchsen (!), kennzeichneten das Bild. |
Seit ein paar Tagen finden sich mal wieder altbekannte Gäste auf der Pfanne. Die recht labile Wetterlage brachte einiges an Feuchtigkeit mit und so stellten sich die Marabus mal wieder ein. |
Gestern an Silvester wurde das übliche Lamm gebraten und da nur ein Pilot in der Luft war, der sich trotz 8/8 über 3 Stunden in der Luft hielt, wurde der Bratvorgang von vielen Gästen direkt verfolgt. Von dem Fleisch blieb nicht viel übrig, das war ziemlich "lekker". |
Der Tag gestern endete nicht für alle Piloten in Pokweni. Einige waren sehr mutig und flogen trotz der Warnungen im morgendlichen Briefing ziemlich weit an der Abrisskante in den Süden. es bidete sich eine Scheuerlinie entlang der B1 bis weit über Mariental hinaus und die wurde immer dichter. |
Nach der Blauthermikphase der letzten Woche gab es ab Sonntag wieder das übliche Afrika-Wolken-Wetter. Am Sonntag entsprach es zwar dem Wetterbericht, aber es fehlte bei einigen noch der Glaube.
Trotzdem wurden gute Strecken geflogen u.a. zwei Flüge über 1000 km. Roland B. flog sogar sein erstes Tausender.
Gestern war dann schon früh Hektik angesagt. Schon um 10.00 Uhr gingen die ersten Piloten in die Luft. Alle waren unterwegs. Wiedermal an vielen Ecken des Segefluggebietes. Die meisten zog es zunächst an die Abrisskante, aber einige wandten sich erst direkt nach Süden Richtung Brukkaros. Dann mischte sich alles. Am Abend stand fest: das war der diesjährige Rekord: 8 Flüge über tausend (davon 3x 1200 und 2x 1100) und zwei über 900. Jos v.d.M. flog seine erste Strecke über 1000 und gleich 100 mehr. Super!
Heute wurde es dann viel schwieriger, weil schon früh eine Menge Überentwicklungen das Fliegen erschwerten.
Nach einigen Weihnachtsliedern, die erstmals auch von Gitarre und Klavier begleitet wurden, gab es das traditionelle Weihnachtsessen: einen Truthahn. In diesem Jahr konnte der Puter ganz professionell von einem echten Koch auseinander genommen werden. Anschließend wurde ziemlich unbeschwert noch bis spät in die Nacht gefeiert, zumal sich für heute wieder die allseits so geliebte Blauthermik ankündigte. (s. Foto-Ordner "Weihnachten") |
Trotz anderslautender Wetterberichte, die z.T. große Bereiche der Kalahari mit Wolken bedeckt sehen bis hin zu Überentwicklungen bleibt das Wetter weiterhin eher trocken. So machten sich gestern die Piloten auf nach Gobabis (ca. 180 km von Pokweni entfernt), um an die versprochenen Wolken zu kommen. Die Mühe mit der schweißtreibenden Blauthermik wurde dann entlohnt durch eine Konvergenz, die sich Richtung Südost entwickelt hatte. Dies ließ die Schnittgeschwindigkeiten erheblich ansteigen. Eine ganze Reihe von Piloten folgte den Wolken bis nach Botswana hinein (das ist ja in diesem Jahr von Namibia aus nach Voranmeldung durch den Flugplatz völlig legal möglich).
Wegen absoluter Blauthermik bei starkem Wind (bis zu 25 kt) blieben fast alle am Boden. Stattdessen gab es ein Game drive auf der Farm und die Ausbeute war ziemlich gut: Natürlich jede Menge Springböcke, die sich elegant zwischen den Dünen bewegten; Geier, die den Fliegern eine Lektion im Hangfliegen an den Dünen lieferten; eine Straußenfamilie mit drei Jungen, ziemlich eilig darauf bedacht, den Störenfrieden zu entkommen; nach langer Suche fand sich auch eine Herde von Oryx-Antilopen, die sich von den Beobachtern nicht stören ließen. Riesentrappen, Marabus, einige Steinböcke und natürlich jede Menge Schafe. Gegen Abend wirkte besonders schön das leuchtende Rot der Dünen. Ein bisschen Abenteuer-Geschmack beim Querfeldeinfahren auf die Dünen und daran entlang gehörte auch dazu, wie natürlich auch noch ein Bier. (s. Ordner "Game drive") |
Endlich war ein bisschen Luft, um auf die Düne zum Sundowner zu fahren. Es ziemlich windig und so lud der Sand nicht zum Hinsetzen ein. Aber das Farbenspiel am Himmel war mal wieder – wie so oft – phänomenal. |
In den letzten Tagen gab es sehr viele Flüge über 1000 km und etliche über 1100 km. |
Gestern war ein typischer Kantentag. Alles was Flächen hatte machte sich auf an die Abrisskante und flog nach Süden, z.T. mehrere 100 Km. |
Die letzten Tage sind durchweg gut gewesen und auch für die nächsten Tage wird es so bleiben. Das heißt für einige Gäste, dass sie mal Pause machen müssen, obwohl das Wetter gut ist. |
Nach den guten Flugtagen der letzten Zeit gab es immer mal wieder Abende mit Musikuntermalung. Zur Gitarre begleitet wurde gemeinsam gesungen, geredet, gelacht oder - mit den Gedanken noch beim letzten Flug - einfach zugehört. |
Die drei Regengüsse, die vor etwa zwei Wochen Pokweni, die Pfanne und die Landschaft rundherum getroffen haben, zeigen ihre Wirkung. Überall grünt es und die sonst grauen Dornbüsche sind erblüht. So wirkt die Landschaft recht grün, versehen mit vielen weißen Tupfern.(s. Ordner "Die Kalahari blüht") |
Nach etlichen Tagen mit eher schwachem Wetter gab es heute endlich einen ziemlich guten Flugtag. Da kamen dann etliche ganz große Flüge zusammen. Die ersten Tausender dieser Saison, geflogen von Walter B. und Henning W. von Pokweni aus. |
Ab sofort ist der Einflug nach Botswana 2 1/2 Grad nach Osten hin bis zur Flugfläche 195 erlaubt. Das entsprechend NOTAM ist heute herausgekommen.
"Einen Tag schön" - das ist die Übersetzung des Namens der Kaktee, die nur einen Tag blüht und dann so wunderschön aussieht. |
Schon drei Flugtage gab es in Pokweni bei Blauthermik. Und heute kamen dier ersten Wolken auf. Höhen weit über 5.000 m. Das lässt schon auf weitere schöne Flüge hoffen. |
Inzwischen sind die beiden Container in Pokweni angekommen. Der Zoll hat bereits kontrolliert und es gab keine Beanstandungen. Alles ist bei der langen Seefahrt heile geblieben und so kann die neue Saison kommen.
Allerdings ist das Wetter zur Zeit noch sehr wenig rekordverdächtig. Die Wetterkarte zeigt noch keine einzige Wolke. Da muss sich dann wohl noch was tun...